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Haus & Grund Report 2.2013
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Report 2.2013 150

In dieser Ausgabe:

18. LEGISLATURPERIODE:
Wohnungspolitik?

WEM DIE WOHNUNGEN GEHÖREN:
80,7 Prozent privat

ENERGETISCHE GEBÄUDEMODERNISIERUNG:
Neue Impulse mit Steuerförderung

ENERGIEVERBRAUCH VON GEBÄUDEN:
Alte sind besser, neue schlechter

Die aktuelle Ausgabe

Haus & Grund Report –
Ausgabe 2.2013 als PDF

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18. LEGISLATURPERIODE:

Wohnungspolitik?

In ihren Koalitionsverhandlungen haben CDU, CSU und SPD ein „Paket für bezahlbares Wohnen“ geschnürt. Durch die in dem Paket enthaltenen Maßnahmen soll verhindert werden, dass vermeintlich explodierende Mieten weiter steigen. Ignoriert wird, dass die Kaltmieten in den letzen zehn Jahren im bundesweiten Durchschnitt jeweils unterhalb der Inflationsgrenze gestiegen sind. Die wahren Preistreiber bei den Kosten des Wohnens sind hingegen die Energiekosten samt Steuern und Abgaben. Aber: Diese Kostensteigerungen werden nicht vom Vermieter verursacht und durch eine Mietpreisbremse nicht gebremst. Der Eigentümer kann allenfalls durch eine energetische Modernisierung seines Wohnungsbestandes versuchen, diese Kosten für den Mieter zu senken. Dies wird aber nur dann möglich sein, ... » weiterlesen

AUF EIN WORT

RA Dr. Kai H. Warnecke2050: Vorwärts in die Vergangenheit

Das klimapolitische Ziel für Immobilieneigentümer ist definiert: Die energetische Modernisierung des Gebäudebestandes soll bis 2050 abgeschlossen sein. Ziel ist nicht weniger als die Klimaneutralität aller Gebäude. Dies bedeutet, dass sie dann faktisch keine fossile Energie mehr verbrauchen dürfen. Die Energiewende treibt durch Öko-Umlage und Energiesteuern zurzeit vor allem die Preise für Energie – Strom, Gas und Öl – weit über den europäischen Durchschnitt. Viele Verbraucher, Eigentümer wie Mieter, kommen dabei an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, während die Industrie weitgehend befreit ist.

  Parallel dazu muss der Gebäude bestand altersgerecht umgebaut werden, um den 2050 zu erwartenden Anteil der über 65-Jährigen an der Bevölkerung von mehr als 35 Prozent mit barrierefreiem Wohnraum zu versorgen. Und damit dies nicht auf Kosten der Mieter erfolgt, wird wahlweise der Einbau von Aufzügen verboten oder gleich die Abschaffung der Modernisierungsmieterhöhung gefordert.

2050 sollen auch Länder und Kommunen finanziell wieder auf sicheren Beinen stehen. Daher gilt alles, was heute mehr Einnahmen in die Haushalte bringt, als richtig: die Erhöhung der Grunderwerbsteuer in den Ländern, die Explosion der Hebesätze für Grundsteuern in vielen Kommunen bis zum zulässigen Maximum oder die bis zur Verfassungswidrigkeit getriebene Verzögerung der Verjährung von kommunalen Abgaben.

Wie Eigentümer gleichzeitig Klima- schutz, Pflegenotstand und die Sanierung der Staatsfinanzen finanzieren sollen, erklärt niemand. Wie sie es nicht finanzieren sollen, darin sind sich hingegen alle Parteien im Bundestag einig: mit der Miete. Daher findet eine Mietbremse im Bundestag ausschließlich Zustimmung. Wer wissen will, welche Konsequenzen diese hat, muss nicht bis 2050 warten: ein Blick zurück auf den Wohngebäudebestand in den neuen Ländern im Jahr 1988 reicht aus.

Kai H. Warnecke
Auszüge aus dem Report

WEM DIE WOHNUNGEN
GEHÖREN:

80,7 Prozent privat

Nach aktuellen Daten des Zensus 2011
ist der Eigentumsanteil Privater am Wohnungsbestand höher als zuvor gedacht. Bisherige Quellen gingen von einem Anteil von 76,7 Prozent an allen Wohnungen aus, die dieser Gruppe ... » weiterlesen

 

ENERGETISCHE GEBÄUDEMODERNISIERUNG:
Neue Impulse mit Steuerförderung

Die energetische Modernisierung des Wohngebäudebestandes ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Und: Private Eigentümer, seien es Selbstnutzer oder Vermieter, ließen sich für die Gebäudemodernisierung ... » weiterlesen

 

ENERGIEVERBRAUCH VON GEBÄUDEN:
Alte sind besser, neue schlechter

Die Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) wird im Frühjahr 2014 in Kraft treten. Sie beinhaltet eine weitere Verschärfung der Anforderungen an die Wärmedämmung und die Dichtheit der Gebäudehülle. Zahlreiche ... » weiterlesen
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